Föhre auf der Iffigenalp

Die Digitalisierung und die Bildung

Bildung 4.0 ist eine Metapher für die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bildung, Hintergrund dabei ist der Begriff der Industrie 4.0. Dabei werden die Wertschöpfungsprozesse mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. auch mit künstlicher Intelligenz, Robotik, Internet der Dinge) miteinander verzahnt. Mensch und Maschine können direkt miteinander kommunizieren und vermehrt auch kooperieren.
In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiv mit möglichen Auswirkungen davon auf meine Arbeit als Lehrer. „Man“ spürt es, der traditionelle Unterricht mit einem Lehrer, der „viel“ weiss und versucht, Schülern, die „wenig“ wissen, etwas zu vermitteln, ist ein Auslaufmodell. Denn jedes Smartphone bietet Zugang zu einer Wissenswelt, die das Wissen des Lehrers um das x-fache übersteigt. Neue Modelle, wie Bildung organisiert sein könnte, sind erst am Entstehen. Aber eines ist klar: Der traditionelle Transfer von Wissen wird nicht mehr dazu gehören.

Ich konnte mit dem Bildungsdesigner Christoph Schmitt aus Luzern ein Interview führen. Er erzählte mir, wie seiner Ansicht nach eine neue Schulkultur aussehen sollte.

Höre, welche Faktoren die Arbeit der Zukunft mitbestimmen und weshalb Kollaboration, Problemlösefähigkeit sowie der Umgang mit big data unabdingbare Kompetenzen sind.

Christoph Schmitt spricht über nomadische Bildung und die Konsequenz daraus, Selbstorganisation zu üben und weshalb, Bildung konsequent von Lernenden her organisiert werden muss.

Hier kannst du das Hör-Interview auf educa.ch ganz hören

Der klassische Unterricht soll nicht durch digitale Medien aufgepumpt werden, sondern Bildung soll digital werden, damit junge Menschen lernen, sich in der digitalen Welt zu bewegen. (Christoph Schmitt)


Als ich einen Bericht in der deutschen Zeitung «Wirtschaftswoche» las, in dem beschrieben wird, wie Tesla den Automobilmarkt gezielt (zer)störe, fragte ich Christoph Schmitt, was analog dazu die Auswirkung auf die Bildung sein könnte. Sein Blog-Beitrag ist erschreckend und auch erhellend!

Hier geht es zum Blog-Beitrag (lebendiglernen.ch)

Eine steigende Zahl von Berufen, auf die hin Berufs- und Hochschule weiterhin ausbilden, werden nach und nach weggefallen. Immer mehr Studierende an (Berufs-)Schulen und Hochschulen werden sich nach und nach woanders bilden, damit sie über ausreichend digitale Kompetenzen verfügen. (Christoph Schmitt)

Zwischenablage01

Quelle Grafik http://flowcampus.com/input/buildung-4-0-wissen-im-zeitalter-technologischer-reproduzierbarkeit/

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