Macht und Ohnmacht in Staufen im Jahr 1816

Der «Bürgerchnebel» (Spaltholz und Reiswellen) aus dem Dorfwald lieferte früher Ortsbürgern einen Teil der Energie für Wärme und Kochen. Dieser Ertrag aus dem Wald war jedoch an Bedingungen gebunden: Man musste einen eigenen Haushalt führen und verheiratet sein. Das wollten sich im Jahr 1816 fünf ledige Frauen nicht bieten lassen und verlangten ihren Anteil am Bürgernutzen. Verena Sandmeier hat die damaligen Protokolle des Gemeinderats gelesen und erzählt über die „Gleichberechtigung“ von damals.
Verena Sandmeier erzählt

Holzschopf2
Holzschopf Staufen
Holzschopf1
Holzschopf Staufen
Karrikatur Usruefer
Karikatur erschienen im „Usrüefer“

Anlasslich des Dorffestes „975 Jahre Staufen“ 2011 wurde in der Theateraufführung „Dorfgeschichten“ des Freilichttheaters Staufberg auch dieses Ereignis thematisiert. Das Video unten zeigt einen Ausschnitt aus der Aufführung.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s