Staufen bald «Geistersiedlungs-Hauptstadt»?

Der „Blick“ sieht für Staufen die Gefahr von Geistersiedlungen. In einem Artikel vom 26. 11. 2017 wird die Überbauung des Mittellandes thematisiert. Ein besseres Symbol für Siedlungsbrei als das Quartier Esterli-Flöösch in Staufen sei in der Schweiz schwer zu finden. Wo früher Kühe weideten, würden seit 2012 die Neubauten wie Pilze aus dem Boden schiessen. Und „Blick“ fragt, ob Staufen bald zu  einer der „Geistersiedlungs-Hauptstädte des Schweizer Mittellandes“ wird?

In Staufen stehen im Moment  3.7% der Wohnungen leer. Damit steht unser Dorf auf Rang 4 von 1452 Gemeinden bezüglich des „Geistersiedlungs-Index“. Diese Zahlen lassen aufhorchen, sind angesichts des schnellen Baubooms jedoch nicht überraschend.AWU3629Foto: Anja Wurm (Blick)

Im Artikel von Blick äussern sich zwei Einwohner von Staufen kritisch zu den vielen neuen Bauten. Andere würden sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. Ich persönlich finde, dass diese (zu) schnelle Entwicklung durchaus auch kritisch hinterfragt werden darf.
Auf Youtube hat ein Filmer unter dem Titel „Baustellen in Lenzburg“ auch die grossen Baustellen in Staufen filmisch dokumentiert. Hier zeigen sich eindrücklich die enormen Veränderungen in der Region.

Und vorallem: In die neuen Bauten ziehen Menschen ein, die zu unserem Dorf gehören. Wie können diese sich in Staufen heimisch fühlen? Was können wir tun, dass diese Neuzuzüger sich im Dorf, in den Vereinen… integrieren können? In diesem Bereich wird  in den nächsten Jahren viel Energie und Aktivität von Allen nötig sein!

  • Wie siehst du die Entwicklung in Staufen?
  • Welche Ideen hast du, um die Menschen in den neuen Quartieren ins Dorf zu integrieren?

Schreibe deinen Kommentar doch unten dran.

Zugefügt am 12.12.17: In der Aargauer Zeitung erschien eine Reportage aus dem Geisterquartier unter dem Titel: „Alles da, nur die Menschen fehlen“

Ein Gedanke zu “Staufen bald «Geistersiedlungs-Hauptstadt»?

  1. Nun, dass das ganze Westquartier sich nur langsam füllt, hat auch seine gute Seite. So ist möglicherweise die Bevölkerungszunahme auch nicht so gross und die Leute da können besser integriert werden. Ein Gewinn fürs Dorf, wahrscheinlich weniger für diejenigen, die aufs grosse Geld hofften.

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